Sicherheits-Tipps für das Online-Banking

In den Medien immer wieder als unsicher und lückenhaft betitelt ist das Online-Banking immer noch eine der sichersten und durchaus bequemsten Methoden, sein Geld zu überwachen und Überweisungen auszuführen. Beachtet man ein paar einfache Regeln im Internet, sinkt das Risiko bei der Abwicklung einer privaten Transaktion gegen null.

Was man beim Online-Banking beachten sollte

Tipp 1: Natürlich sollten vertrauliche Bankmitteilungen niemals unverschlüsselt im Internet verschickt werden – was die großen Banken längst erkannt haben und alle Übertragungen online mit dem sicheren SSL-Verfahren (erkennbar an dem URL-Präfix »https://«) codieren. Wer über ein kabelloses WLAN-Netzwerk im Internet surft, sollte immer bedenken, dass die Verbindung nur mit der WPA-Methode geschützt ist, während die häufig voreingestellte WEP-Verschlüsselung nicht sicher ist und von Hackern geknackt werden kann.

Tipp 2: Immer wieder hört man davon, dass Hacker Bankseiten täuschen echt nachahmen und den unwissenden User in eine Falle locken. Auf den manipulierten Seiten wird der Nutzer aufgefordert, seine kompletten Zugangsdaten anzugeben, die wiederum an die Betrüger weitergeleitet werden. Die Banken bleiben natürlich nicht untätig und warnen ihre Kunden massiv davor, keine Transaktionsnummer (TAN) zweimal einzugeben oder eine PIN-Nummer, die nur an Automaten gefordert wird, preiszugeben. Durch indizierte TAN-Nummern, bei denen immer eine bestimmte Ziffer vorgegeben wird, ist das Online-Banking sicherer geworden.

Tipp 3: Wer viele Transaktionen über das Internet abwickelt, sollte sich mit entsprechenden Virenprogrammen gegen Angriffe von Hackern und gefährlichen Viren wappnen. Durch die Installation einer Firewall werden viele Gefahren abgeblockt – diese muss nicht mal teuer erstanden werden, sondern ist teilweise kostenlos (wie Avira) erhältlich und genauso effektiv. Sie schützen vor Ausspähprogrammen, die Tastatureingaben protokollieren und an Hacker weiterleiten.

Tipp 4: Im Zeitalter des Internets wird das World Wide Web ständig weiterentwickelt. Wichtige Updates weisen den User daraufhin, dass sich wieder etwas verändert hat – weshalb man die Meldungen nicht ignorieren, sondern installieren sollte. Gerade die Internetbrowser wie Mozilla Firefox oder Internet Explorer werden ständig aktualisiert, um den Nutzer vor sogenannte Phishingseiten (gefälschte Bankseiten) zu schützen.

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