Virenschleuder: Jedes zweite Gerät ist verseucht
Die IT-Experten können sich die Münder fusselig reden, die mobilen Geräte bleiben ein Risiko für die Unternehmen, aber auch private Nutzer sind betroffen. Inzwischen sollen weltweit bereits 50 Prozent der Computer von schädlicher Malware befallen sein. So können Sie Ihren Rechner schützen:
Risiko: Notbooks, Netbooks, PDA, Smarphone
Experten der Internet Security warnen vor allem davor, öffentliche Hotspots dazu zu benutzen, im Internet zu surfen oder gar mit sensiblen Daten via Online Banking ins Netz zu treten, wenn nicht abschließend klar ist, in wessen Händen man sich mit diesen Daten begibt. Es ist insbesondere der fahrlässige Einsatz der mobilen Geräte – Notebooks, Netbbooks, PDAs und Smartphones zählen gleichermaßen dazu – der vielen Firmen und Unternehmen mit Rückblick auf den letzten Datenskandal verstärkte Kopfschmerzen bereiten. Erweist sich der vermeintlich kostenlos günstige Internetzugang von Unterwegs nachträglich als gut getarnte Falle, dann schrillt die Internet Security Netbook Alarm. Zu leicht könnte sich ein unbefugter Dritter als sogenannter Man in the Middle zwischenschalten und den gesamten Datenverlauf mitlesen. Genau so gelangen nämlich solch sensible Daten, Passwörter und andere Bereiche des Computers in schmutzige Hände und unschöne Machenschaften und der nächste Skandal scheint perfekt.
Maximale Sicherheit per Fernzugriff
So ist es für Unternehmen in der heutigen Zeit unabdingbar, den internen Schutz auch für die Geräte im Straßengebrauch soweit zu steuern, dass die vereinbarten Richtlinien, das Thema Sicherheit, auch unterwegs weitestgehend eingehalten werden. Ein umfassendes Lösungspaket für mobile Geräte muss her! Das funktioniert zum Beispiel durch die grundsätzliche Sperrung solcher Funktionen wie Kamera, GPS und Wi-Fi. Viren, Würmer und Trojaner können durch Anti-Malware-Programme abgewehrt werden und Angriffen durch professionelle Hacker kann man mit integrierter Firewall und IDS entgegen treten, um sich vor drohenden Attacken und anderen Eindringversuchen zu schützen.
Wie jedes Gerät, was nicht an einem festen, gesicherten Ort verweilt, sondern welches man unterwegs von A nach B mitnimmt, können auch die mobilen Geräte in unbedachten Momenten einfach verloren gehen oder vorsätzlich einem Diebstahl zum Opfer fallen. Damit der ungewollte, neue Eigentümer mit den gespeicherten Daten nichts anfangen kann, bieten Verschlüsselung, Authentifizierung sowie die Datenlöschung per Fernzugriff inzwischen ausreichend Möglichkeiten, um die Integrität der Daten vor dem Zugriff Dritter zu schützen, auch wenn diese das Gerät längst als ihr Eigentum betrachten mögen.
Auf diese Weise bleiben nicht nur Unternehmen in der Verfügungsgewalt der mobilen Geräte, wenn der Eigentümer längst ein anderer zu sein scheint. Auch private Nutzer können ihre Daten so schützen und können womöglich sogar den Standort des Gerätes aufspüren und den Täter so noch nachträglich dingfest machen.